Mindermengen-Zuschlag produktabhängig erheben.

Aus Marketinggründen können Sie nicht nur einen Mindermengenzuschlag für bestimmte Produkte erheben, sondern auch bestimmte Produkte aus der Berechnungsgrundlage für den Mindermengenzuschlag ausschließen.

Ein typischer Anwendungsfall hierfür sind z.B. Treue-Gutschriften, die im Shop in Form von Produkten mit negativem Preis angelegt werden. Wenn der Kunde ein solches “Produkt” (Gutschrift) in den Warenkorb legt, soll dennoch kein Mindermengenzuschlag erhoben werden.

Beispiel: Unter einem Warenkorbwert von 15 Euro fällt ein Mindermengenzuschlag von 5 Euro an. Der Kunde legt Produkte im Gesamtwert von 20 Euro in den Warenkorb. Zusätzlich löst er eine Treue-Gutschrift in Höhe von 10 Euro ein, indem er das Produkt “Gutschrift” mit dem Preis “minus 10 Euro” in den Warenkorb legt. Nun beträgt der Warenkorbwert 10 Euro und der Mindermengenzuschlag wäre fällig. Durch die Einstellung, das Produkt “Gutschrift” aus der Berechnung herauszunehmen, fällt für den Kunden kein Mindermengenzuschlag an.

Zur Ermittlung, ob der Mindermengenzuschlag erhoben wird, werden nur die Produkte im Warenkorb herangezogen, die nicht explizit vom Mindermengenzuschlag ausgeschlossen wurden.
Der Mindermengenzuschlag wird also nur erhoben, wenn sich

1. mindestens ein Produkt im Warenkorb befindet, das nicht vom Mindermengenzuschlag ausgeschlossen ist und

2. der Warenwert dieser Produkte unter der definierten Schwelle für den Mindermengenzuschlag liegt.

Um den Mindermengenzuschlag produktabhängig zu erheben, müssen die entsprechenden Produkte über ein separates Produktdatenfeld in Ihrer Warenwirtschaft gekennzeichnet werden. Ihr Shop-Designer nimmt zudem eine Einstellung in der Shop-Konfiguration vor, damit die gekennzeichneten Produkte aus der Berechnung des Mindermengenzuschlags ausgeschlossen werden, und passt die Templates entsprechend an.

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